Einmal Berlin und zurück, bitte!

tja, gestern habe ich also das Kind nach Berlin zu ihrem Papiiiiiiiiiii gebracht.

Die Hinfahrt wäre eigentlich entspannt gewesen, hätte mich da nicht so ein Monsterschäfchen ständig mit „Mama, wann sind wir da? Mama, wie lange noch? Mama, liest du mir was vohor? Mama, wann sind wir denn nun endlich da,? und: Mama, wieviele Minuten sind denn das noch? und Mama ….[hier bitte beliebige Fragekomponenten einsetzen, die Zugfahrt hat fünf Stunden gedauert .]….“ erquickt …
Tja, die Aufregung des Monsterschäfchens steigerte sich ja bereits seit Sonntag und der Nervfaktor war schon Montag Abend eigentlich überschritten, doch was soll´s, dachte ich mir, in Berlin heißt´s ja dann „Papichen, …“

Pustekuchen kann ich dazu nur sagen … „Mamichen und Papichäääään kann man auch in einem Atemzug nennen … Ohrstöpsel wären meine Rettung gewesen, waren´s aufgrund von akuter Abwesenheit jedoch nicht.

Die Rückfahrt heute ist mir an dieser Stelle tatsächlich eine kurze Aufregung über die Deutsche Bundesbahn wert
bzw. über die Organisations- und Informationsstruktur selbiger in Berlin …..
nagut, vielleicht war auch die BVG Schuld .. mir und den anderen Dummguckern und Nichtglaubenwollern war´s in dem Moment egal …
Hallo, in der Bundeshauptstadt sollte es an einem „Fernbahnhof“ wie Gesundbrunnen doch eigentlich sowas wie Lautsprecheransagen und halbwegs informiertes und kompetentes Bahnpersonal geben … [„sollte ist ein schönes Wort!]
Gab´s aber nicht! Wo kämen wir denn da hin?
Irgendwer hatte wohl des Nachts wichtige Oberleitungszuleitungskabel (oder wie auch immer) geklaut, weshalb der gesammte Zugverkehr am Gesundbrunnen durcheinander gewirbelt wurde. Was ja so an und für sich generell nix Neues ist.
Das die Reisenden jedoch weder per Ansage noch per Anzeigetafel darüber informiert werden, dass einige Regionalzüge komplett ausfallen, damit man eventuell noch bequem die S-Bahn zum Hauptbahnhof schaffen könnte, fand ich schon ´ne miese Nummer.
Und dass dann auch noch das Bahnhofspersonal einen unfreundlichen Ton an den Tag legt, weil man dann auf Auskunft besteht (die dann darin besteht: „Gucken se ma offn Fahrplan!“) und ja die Anschlußzüge am Hauptbahnhof erreicht werden müssen …
*Haare rauf*
… selten sowas erlebt…. (und ich fahr ja nun doch nicht nur einszweifünfmal im Jahr mit der Bahn)
Jedenfalls hatte mein Anchlußzug am Hauptbahnhof auch Verspätung, daher war letztendlich alles gut und ich bin hier wieder ordnungsgemäß und PÜNKTLICH! zu Hause angekommen.
(Was mir im Endeffekt nicht wirklich was gebracht hatte, denn mit Migräne bei dem Wetter ins Bett zu krabbeln ist nun mal keine große Wonne)

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