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23.2.2008 von franzi.
Tja, eigentlich war der Tag heute so geplant:
8.00 Uhr aufstehen, anziehen, packen, Brötchen holen, Frühstücken, von Kind und Mann verabschieden und Mittags gen Wetzlar/Freiburg aufbrechen.
Das mit dem 8.00 Uhr aufstehen hat immerhin geklappt.
Gen 9.30 Uhr erspähte ich eine Laus auf dem Haupthaar des Kindes und fortan juckte mir der Kopf.
Dem Kind von 9.30Uhr- 11.30 Uhr die Haare das erste Mal ausgekämmt,
derweil die Telefonkette der Schulklasse aktiviert (denn was soll nur ich einen spaßigen Tag haben),
in Wetzlar angerufen und abgesagt (denn: “dat kennen wa ja schon, wie dat so läuft mits die Pipelchen”)
Den Mann direkt nach dem Wachwerden und noch vorm ersten Kaffee in die Aphotheke gescheucht und für 40 € die ganze Mannschaft mit Antiläusegedöns versorgen lassen. (Und Brötchen holen geschickt, hab ich ihn auch noch).
Danach den Mann nach prüfendem Geblicke für von Läusen unbehelligt erklärt, der Mann bestätigte mir gottseisgelobt selbiges.
Mehrfach versucht meinen Bruder in Freiburg zu erreichen - bis zum ebenselbigen Zeitpunkt ein vergebliches Unterfangen. (dezente Zusatzkrise)
Dem Kind einen gefühlten 5 Liter KanisterAntilauszeugs ins wallende lange Haar geschüttet, Turban und Einwirkezeit beachtet…
… mich zwischendurch ganz kräftig selber bemitleidet …
Dann, ab 13.30 Uhr Nissen aus dem behandelten Tochterhaar ausgekämmt, Haar für Haar geprüft … sozusagen … und um kurz nach halb sieben waren wir beide dann fertig … mit Kämmen und mit den Nerven.
*seufz*
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15.2.2008 von franzi.
*arg*, Leute, dass heißt “Danke, ebenso”!, oder besser noch: “Danke, gleichfalls”!
Aber “Danke auchso” geht ja mal gar nicht.
Es gibt einfach Dinge im Leben, an die kann ich mich nicht gewöhnen, auch nach fast 7 Jahren des Hierwohnens nicht .
Inzwischen bereitet mir dieses “Danke auchso” fast körperliche Schmerzen - so ein fieses Ziehen im Gehirn mit einem Hauch Hinteraugenschmerz.
Da stehst du frohen Mutes in deiner Bäckereifilliale, wünscht den Kunden noch einen schönen Tag/ein schönes Wochenende/[hier bitte jahres-/uhrzeitlich entsprechenden Gruß einsetzen] und dann sowas … da hat sich´s ausgefreut mit dem Dank an die Kunden, dass sie bei uns kaufen….
Natürlich bin ich professionell genug, ihnen nicht hinterherzubrüllen, ihnen die Ohren langzuziehen und ihnen eine Kurzlektion in deutscher Sprache zu erteilen,
aber irgendwann …. irgendwann, dass sag ich Ihnen jetzt schon, da platzt mir der Kragen.
Gerade bei Kunden, die mich da hinterm Tresen wie “gerade mal so besser als Abschaum” behandeln, kann ich mich jetzt schon kaum noch im Zaum halten
… ohja, was freue ich mich auf diesen Tag … auch wenn ich dann wahrscheinlich meinen Job los bin, denn: >>Der Kunde hat recht zu haben, woll?! Schließlich ist Er ein König.<<
Ja, der Pott, der is schon wat Feines!
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