Pipelchen, oh du mein Pipelchen…

Tja, eigentlich war der Tag heute so geplant:

8.00 Uhr aufstehen, anziehen, packen, Brötchen holen, Frühstücken, von Kind und Mann verabschieden und Mittags gen Wetzlar/Freiburg aufbrechen.

Das mit dem 8.00 Uhr aufstehen hat immerhin geklappt.

Gen 9.30 Uhr erspähte ich eine Laus auf dem Haupthaar des Kindes und fortan juckte mir der Kopf.

Dem Kind von 9.30Uhr- 11.30 Uhr die Haare das erste Mal ausgekämmt,
derweil die Telefonkette der Schulklasse aktiviert (denn was soll nur ich einen spaßigen Tag haben),
in Wetzlar angerufen und abgesagt (denn: „dat kennen wa ja schon, wie dat so läuft mits die Pipelchen“)
Den Mann direkt nach dem Wachwerden und noch vorm ersten Kaffee in die Aphotheke gescheucht und für 40 € die ganze Mannschaft mit Antiläusegedöns versorgen lassen. (Und Brötchen holen geschickt, hab ich ihn auch noch).

Danach den Mann nach prüfendem Geblicke für von Läusen unbehelligt erklärt, der Mann bestätigte mir gottseisgelobt selbiges.

Mehrfach versucht meinen Bruder in Freiburg zu erreichen – bis zum ebenselbigen Zeitpunkt ein vergebliches Unterfangen. (dezente Zusatzkrise)

Dem Kind einen gefühlten 5 Liter KanisterAntilauszeugs ins wallende lange Haar geschüttet, Turban und Einwirkezeit beachtet…

… mich zwischendurch ganz kräftig selber bemitleidet …

Dann, ab 13.30 Uhr Nissen aus dem behandelten Tochterhaar ausgekämmt, Haar für Haar geprüft … sozusagen … und um kurz nach halb sieben waren wir beide dann fertig … mit Kämmen und mit den Nerven.

*seufz*

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