Zahnwehempfindlichkeitsdrama

Ich war heute beim Zahnarzt. Ein kleines Löchle im Zahnzwischenraum wollte behandelt werden.
Da es ja nur „ein kleines Löchle“ war, hatte ich zwar letzte Nacht schlecht und wenig geschlafen (aber immerhin geschlafen) und auch vorher nichts essen können – weil: Zahnarztangsthase +4  – war aber frohen Mutes, dass das fix und ohne weitere Nachwirkungen über die Bühne gehen kann.
Dachte ich.
Als das eigentliche Löchle auf war, guckte die Zahnärztin ganz kritisch, studierte die Röntgenbilder intensiv und meinte:
„Äh, am anderen Zahnhals ist auch was, und das sieht, wenn ich mir die Röntgenbilder so anschaue gar nicht gut aus! Sollen wir das auch heute machen, oder wollen Sie nochmal kommen?“
Tapfer wie ich bin, meinte ich:
„Die Fresse is eh taub, machense ma.“
Machte sie dann auch und es wurde tatsächlich übel. Bis fast auf den Nerv runter und von außen eigentlich nicht zu sehen gewesen.
Sie meinte, wenn der Nerv sich bis Freitag nicht wesentlich wieder beruhigt hat, muss ´ne Wurzelbehandlung ran … DAS war dann der Punkt, an dem meine Blässe Wandweißqualität annahm.
Nicht noch eine Wurzelbehandlung, bitte! Ich hab das Drama doch grad erst auf der anderen Seite hinter mich gebracht.
Nach 2 Stunden war ich wieder draußen mit dicker Backe und nachlassender Betäubung, die Schlimmes erahnen ließ. Arbeiten habe ich dann gottseidank für heute abgesagt, was die absolut beste Entscheidung des Tages war.
Jetzt sitz ich hier mit „schlimm Auaweh“ (der Nerv ist offenbar noch extrem angepisst) und dicker Backe und heische vom Hendrik und der Laura so ungefähr zehnminütlich Mitleidsküsschen und so.

Normalerweise bin ich echt nicht wehleidig, aber meine Zähne sind sowas von schmerzempfindlich … *seufz*

*sich selbst doch schon ziemlich bemitleidet*

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