Pipelchen, oh du mein Pipelchen…

Tja, eigentlich war der Tag heute so geplant:

8.00 Uhr aufstehen, anziehen, packen, Brötchen holen, Frühstücken, von Kind und Mann verabschieden und Mittags gen Wetzlar/Freiburg aufbrechen.

Das mit dem 8.00 Uhr aufstehen hat immerhin geklappt.

Gen 9.30 Uhr erspähte ich eine Laus auf dem Haupthaar des Kindes und fortan juckte mir der Kopf.

Dem Kind von 9.30Uhr- 11.30 Uhr die Haare das erste Mal ausgekämmt,
derweil die Telefonkette der Schulklasse aktiviert (denn was soll nur ich einen spaßigen Tag haben),
in Wetzlar angerufen und abgesagt (denn: „dat kennen wa ja schon, wie dat so läuft mits die Pipelchen“)
Den Mann direkt nach dem Wachwerden und noch vorm ersten Kaffee in die Aphotheke gescheucht und für 40 € die ganze Mannschaft mit Antiläusegedöns versorgen lassen. (Und Brötchen holen geschickt, hab ich ihn auch noch).

Danach den Mann nach prüfendem Geblicke für von Läusen unbehelligt erklärt, der Mann bestätigte mir gottseisgelobt selbiges.

Mehrfach versucht meinen Bruder in Freiburg zu erreichen – bis zum ebenselbigen Zeitpunkt ein vergebliches Unterfangen. (dezente Zusatzkrise)

Dem Kind einen gefühlten 5 Liter KanisterAntilauszeugs ins wallende lange Haar geschüttet, Turban und Einwirkezeit beachtet…

… mich zwischendurch ganz kräftig selber bemitleidet …

Dann, ab 13.30 Uhr Nissen aus dem behandelten Tochterhaar ausgekämmt, Haar für Haar geprüft … sozusagen … und um kurz nach halb sieben waren wir beide dann fertig … mit Kämmen und mit den Nerven.

*seufz*

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Danke auchso!

*arg*, Leute, dass heißt „Danke, ebenso“!, oder besser noch: „Danke, gleichfalls“!

Aber „Danke auchso“ geht ja mal gar nicht.

Es gibt einfach Dinge im Leben, an die kann ich mich nicht gewöhnen, auch nach fast 7 Jahren des Hierwohnens nicht .
Inzwischen bereitet mir dieses  „Danke auchso“  fast körperliche Schmerzen – so ein fieses Ziehen im Gehirn mit einem Hauch Hinteraugenschmerz.
Da stehst du frohen Mutes in deiner Bäckereifilliale, wünscht den Kunden noch einen schönen Tag/ein schönes Wochenende/[hier bitte jahres-/uhrzeitlich entsprechenden Gruß einsetzen] und dann sowas … da hat sich´s ausgefreut mit dem Dank an die Kunden, dass sie bei uns kaufen….
Natürlich bin ich professionell genug, ihnen nicht hinterherzubrüllen, ihnen die Ohren langzuziehen und ihnen eine Kurzlektion in deutscher Sprache zu erteilen,
aber irgendwann …. irgendwann, dass sag ich Ihnen jetzt schon, da platzt mir der Kragen.
Gerade bei Kunden, die mich da hinterm Tresen wie „gerade mal so besser als Abschaum“ behandeln, kann ich mich jetzt schon kaum noch im Zaum halten
… ohja, was freue ich mich auf diesen Tag … auch wenn ich dann wahrscheinlich meinen Job los bin, denn: >>Der Kunde hat recht zu haben, woll?! Schließlich ist Er ein König.<<

Ja, der Pott, der is schon wat Feines!

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Fließend Wasser aus der Wand – der Nachtrag

Erinnern Sie sich noch an den Wasserschaden , den wir vor ein paar Monaten hatten?

Stellen Sie sich mal vor, Vorgestern war dann auch mal der Handwerker da und hat angefangen das Loch zuzumachen.

Erstaunlich, was?!

Unser Vermieter …. ach ich sag lieber doch jetzt nix, denken Sie sich bitte Ihren Teil ….

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neues Spiel

*arg*

Da bin ich doch in den Weiten der Bloggerwelt mal wieder auf ein neues Spielchen/einen neuen Test gestoßen.

Immerhin schaffe ich 34 Wörter pro Minute. Aber auch nur sowenig, weil ich nicht blind schreiben kann. und nur mit 7 Fingern und ständig hochgucken und so … und mehr als 4 – 6 Wörter in der richtigen Reiehnfolge „schnell“ merken ist auch nicht drin ……

Achmist.

Der Ehrgeiz hat mich gepackt.

Fürchterlich.

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Energiesparlampengeheimnis

Gestern abend rief mich das Kind (welches eigentlich schon längst schlafen sollte) ins Kinderzimmer um mir „was“ zu zeigen.
Sie hat ein Leselämpchen am Bett mit einer Energiesparleuchte (7W/49 mA//230 V/50 Hz) .
Jedenfalls war die Lampe schon seit geraumer Zeit ausgeschaltet und es war dunkel im Zimmer.
Dann legte das Kind seinen Finger auf den Leuchtkörper, und die Leuchte begann zu glimmen.
Ich hab das ebenfalls ausprobiert, und bei mir glomm es ebenfalls (bis ich den Finger wieder wegnahm), nur stärker. ..
Den Mann dazugeholt, ihm das vorher erklärt, er guckte nur irritiert, dann probierte er es ebenfalls und auch bei ihm glomm die Lampe nach einem kurzen Moment bis der Finger wieder weg war.
Meines Kenntnisstandes nach ist in Sparlampen ja Leuchtgas drin, weshalb sie ja so sparsam sind und so.

Aber wie kann bitte dieses Gas leuchten, wenn die Lampe ausgeschaltet ist?

..Wie kann das im Glas eingeschlossene Gas durch einen Finger angeregt werden?
Durch die Köperwärme? dann müsste es auch mit „über/an die Heizunghalten“ (weil mehr Wärme) funktionieren, was es nicht tut (*bereits ausprobiert habe* Grin )

Man wies mich auf folgendes Experiment hin, welches die Sache zu erklären scheint.

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Ein Hauch von Frühling …

Gestern abend, als ich zum Laden ging, war es 14,5°C warm. Das Licht der Dämmerung hatte einen Hauch von Rosa und die Vögel brüllten.

Unglaublich.

Es ist Januar, da sollten die Vögel und ich frieren und nicht im lauen Wind baden, als sei es Frühling!

Unverschämtheit!

Da komm ich ja auf ganz merkwürdige Gedanken … 😉

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Alles Mimimi

Alles mimimi heute!

(…etwas später…)

Seit Tagen telefoniere ich der verantwortlichen Organisatorin meines „eigentlich neuen Jobs“ hinterher und was is – nix is.

Die Gute scheint es nicht für nötig zu halten, mich über wesentliche Dinge zu informieren, wie z.B. Wann es genau losgeht, wieviele Kinder teilnehmen und wieviele Kurse überhaupt stattfinden. Auch über die finanziellen Regelung habe ich keine genauen Infos, außer, wieviel Stundenlohn ich wahrscheinlich bekomme. Von einer vertraglichen Regelung ganz zu schweigen …Die einzigte Info ist (und die habe ich noch nicht mal von ihr), dass ich doch bitte evtl. möglichst am Dienstag anfangen soll.

Das hätte eigentlich alles letzte Woche Mittwoch geklärt sein sollen – ist es aber nicht.
[Den angesetzten „Vorgesprächstermin“ hat die Gute einfach vergessen und es noch nichtmal für nötig befunden, sich zu entschuldigen. Toll, oder?!]
Ich weiß ja nicht, ob ich da zu hohe Ansprüche hab – ich finde nicht.

Wenn das im Vorfeld schon so ein Chaos gibt, und das „nur“ bei den organisatorischen Fragen, wie soll das dann erst werden, wenn es wirklich mal ernste Probleme gibt, die geregelt werden müssen?

Dazu kommt, dass das Kind seit Sonntag richtig schlimm krank ist und mit ´ner Mittelohrentzündung flachliegt. Eigentlich sah es gestern danach aus, dass sie heute wieder in die Schule gehen könnte, doch dann kam der Abend und mit diesem ein Rückfall.
Was soviel heißt wie: Ich hab sowieso schon ein schlechtes Gewissen, weil ich gleich in Richtung Arbeit entschwinde, auch wenn der Mann heute früh nach Hause kommt – da brauch ich den Scheiß mit dem „eigentlich neuen JOb“ und der sich nicht meldenden Dame nicht wirklich.

Das kranke Kind zu betütteln erscheint mir auch ehrlich gesagt momentan wichtiger, als zur oben genannten Person zu stiefeln und dort möglicherweise „Stunden“ zu warten, bis sie dann mal ein paar Minuten für mich Zeit hat.

Nun steh ich hier und bin sauer.

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Plätzchenzeit und so …

Nachdem das Kind mir nun schon seit Wochen auf den Keks geht, dass wir doch bitte endlich Plätzchen backen mögen, habe ich mich heute dazu breitschlagen lassen. Und weil ich ja eine Rabenmutter bin, die trotz bestens ausgestatteter Küche nicht mal ein Nudelholz besitzt und den Teig mit einer leeren, abgewaschenen Weinflasche ausrollt, geht diese Runde an den Fertigteig von Herrn Pelzers Edeka.

Mal sehen, wie´s wird 😉

….*etwas später*….

Wissen Sie noch, wie Pipi Langstrupf Lebkuchen gemacht hat?

Wir kamen uns gerade sehr pipiig vor, denn irgendwie waren alle „ordnungsgemäßen“ mit Schokoladen- und Marmeladenschüsseln und heißen Backblechen belegt …

Ich bin doch sehr froh, dass ich morgen frei habe, um das restliche Chaos zu beseitigen 😀

PS: Die Plätzchen sind lecker und sehen sehr hübsch aus

(Das Kind und der Fußboden allerdings auch *heul*)

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Helga und Jim – Ein Nachruf

Tja, so ist das, wie im richtigen Leben.

Helga kämpfte seit Wochen mit extremem Lausbefall und Jim hat wohl ein oder zwei Abwesenheitszeiten seiner liebevolen Gießerin, Namensgeberin und Führsorgerin nicht überlebt (die schmächlicherweise dem Mann vergessen hatte, einen Zettel mit Gieß- und  verbalen Zuwendungszeiten zu hinterlegen).

Die Primel hingegen, welche nach wie vor auf der Küchenfensterbank steht und weder Namen noch Läuse ihr eigen nennt, blüht und wächst vor sich hin. Und, halten Sie mir die Daumen, in drei Wochen dann schon ein ganzes Jahr lang.

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Wat bin ich wohl für´n Typ?

Habe bei Jahleesu
Diesen lustigen Typentest gefunden.

Natürlich habe ich ihn gleich gemacht, ich liebe Persönlichkeitstest … ach ja, und was soll ich sagen, das Ergebnis (Ich bin Typ ETFG Lehrer) war erschreckend eindeutig … ich fürchte, ich bin einfach sehr durchschaubar 😉

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